Österreichische Regierung beschließt Steuer auf überschüssige Gewinne von Energieunternehmen

Österreichische Regierung beschließt Steuer auf überschüssige Gewinne von Energieunternehmen

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Für Unternehmen im Bereich der fossilen Energieträger liege die Steuer bei 40 Prozent, sagte Vizekanzler Werner Kogler.

Die österreichische Regierungskoalition hat beschlossen, eine Steuer auf überschüssige Gewinne für Energieunternehmen einzuführen. Das entsprechende Vorhaben wurde am Freitag bei einer Pressekonferenz von Vizekanzler Werner Kogler und Finanzminister Magnus Brunner bekannt gegeben.


Für fossile Energieunternehmen beträgt die Steuer 40 %, sagte Kogler. Die Steuer kann auf 33 % reduziert werden, wenn ein Unternehmen in erneuerbare Energiequellen investiert. Außerdem hat das Land bereits eine Körperschaftssteuer von 25 %. Finanzminister Brunner fügte hinzu, dass ein solcher Schritt fair sei, da die überschüssigen Gewinne des Unternehmens zufällig seien und mit steigenden Energiepreisen inmitten des Ukraine-Konflikts verbunden seien. „Diese Maßnahmen können nur eine vorübergehende Anpassung an die aktuellen Marktdissonanzen vornehmen, sie basieren auf dem EU-Rezept“, sagte der Minister.


Die österreichische Regierung rechnet mit Einnahmen zwischen 2 Mrd. € und 4 Mrd. €, die Maßnahme soll bis Ende 2023 andauern.

Tags: Wirtschaft

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