Österreich ist bereit, langfristige Verträge mit Aserbaidschan abzuschließen

Österreich ist bereit, langfristige Verträge mit Aserbaidschan abzuschließen

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Österreich beabsichtigt, langfristige Verträge mit alternativen Gaslieferanten wie Algerien, Aserbaidschan und Norwegen abzuschließen, um die Erdgaspreise zu senken. Das teilte der Chef der österreichischen Energieregulierungsbehörde E-Control, Wolfgang Urbancic, nach Angaben der aserbaidschanischen Nachrichtenagentur Report mit.


Urbančić besteht darauf, dass die Gasspeicher gefüllt werden müssen, damit genug Treibstoff für den nächsten Winter vorhanden ist. „In Österreich wird Gas zum Heizen von einer Million Haushalten sowie für Strom verwendet. Das Hauptziel ist natürlich, die Stromversorgung am Laufen zu halten, sonst könnte es zu Stromausfällen kommen“, sagt er. Heute sind die österreichischen Tresore nur noch zu 12 % gefüllt.


Gleichzeitig räumt der Vertreter der Regulierungsbehörde die Schwierigkeit ein, russisches Öl und Gas zu ersetzen, von denen Österreich zu 80 % abhängig ist. Gleichzeitig berichtet er, dass erneuerbare Energiequellen bereits 80 % des Stroms liefern. Bis 2030 sollen es 100 % sein.


Heute hat die Gesamtversorgung aserbaidschanischer Gase durch die transadriatische Gaspipeline TAP nach Europa 10 Milliarden Kubikmeter erreicht. Derzeit werden über TAP täglich über 28 Millionen Kubikmeter Gas nach Europa geliefert. Im Jahr 2021 exportierte Aserbaidschan 19,2 Milliarden Kubikmeter Gas, davon 8,2 Milliarden Kubikmeter in europäische Länder.

Tags: Wirtschaft

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