Österreich hat ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Stromkosten in Höhe von 2 Milliarden Euro vorgeschlagen

Österreich hat ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Stromkosten in Höhe von 2 Milliarden Euro vorgeschlagen

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Österreich hat am Sonntag, 20. März, ein Hilfspaket für Bevölkerung und Wirtschaft in Höhe von 2 Milliarden Euro (rund 228,6 Milliarden Rubel) vorgestellt. Die Mittel werden heimischen landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen zur Verfügung gestellt, damit sie den starken Anstieg der Preise für Energieträger nach Beginn der Militäroperationen in Russland bewältigen können.


Zu diesen Maßnahmen gehört die Erhöhung von zwei Zuschüssen für Fahrgäste von S-Bahnen. Die österreichischen Behörden werden auch die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel senken und die Zuschläge auf Erdgas und Strom senken. „Viele Menschen sind auf ihr Auto angewiesen und können in kürzester Zeit nicht umsteigen. Diese Menschen brauchen Hilfe. Wir unterstützen auch Unternehmen, die derzeit unter hohen Preisen für Energieträger leiden“, so das österreichische Finanzministerium.


Die Behörden errechneten, dass die Familie durch diese Maßnahmen bis Mitte 2023 täglich 50 Kilometer zurücklegen und rund 900 Euro sparen könne. Der Eigentümer des Hotels, das 50 Mitarbeiter beschäftigt, kann seinen Gewinn um etwa 20.000 Euro und ein großes Industrieunternehmen um 3 Millionen Euro steigern.


Es sei darauf hingewiesen, dass Russland der größte Energielieferant der Europäischen Union ist. Österreich bezieht 80 % seines Gases vertraglich aus Russland, gerechnet bis 2040.

Tags: Wirtschaft

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