Österreich führt eine Steuer auf überschüssige Gewinne für Öl- und Gasunternehmen und Stromproduzenten ein

Österreich führt eine Steuer auf überschüssige Gewinne für Öl- und Gasunternehmen und Stromproduzenten ein

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Das österreichische Finanzministerium hat einen Vorschlag an den Nationalrat angekündigt, aufgrund der Energiekrise zwei getrennte Abgaben einzuführen (Windfall Taxes).


Für Öl- und Gasunternehmen ist der Beitrag der Energiekrise eine 33-prozentige Überschusssteuer vom 1. Juli 2022 bis zum 31. Dezember 2023.

Überschussgewinn ist der Gewinnbetrag, der 120 % des durchschnittlichen steuerpflichtigen Einkommens der letzten vier Jahre übersteigt. Weiterhin ist vorgesehen, dass, wenn die Investition in die „Energiewende“ nicht nachgewiesen werden kann, der Beitragssatz auf 40 % erhöht wird.


Für Stromproduzenten kommt der Beitrag der Energiekrise in Form einer 90-prozentigen Einkommensteuer pro Megawattstunde, die die Grenze von 140 Euro überschreitet und vom 1. Dezember 2022 bis 31. Dezember 2023 gilt. Bei Investitionen in die Energiewende nachgewiesen werden kann, steigt der Cap-Erlös pro Megawattstunde auf 180 Euro.

Tags: Wirtschaft

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