Ohne Russland geht es nicht, sagte der Chef des österreichischen Außenministeriums

Ohne Russland geht es nicht, sagte der Chef des österreichischen Außenministeriums

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Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg ist der Ansicht, dass die Frage der Isolierung Russlands nicht zur Sprache kommen sollte.

Mit Blick auf Russland ist eine Aufhebungskultur unmöglich, aber auch eine Aufrechterhaltung der Zusammenarbeit mit Moskau in der bisherigen Form nicht möglich.

„Geographie und Geschichte können natürlich nicht geändert werden, es kann keine Kultur der Aufhebung in Bezug auf Russland geben. Gleichzeitig ist klar, dass es unmöglich ist, zum vorherigen Status quo zurückzukehren“, betonte Shallenberg (Zitat).


In Bezug auf die Möglichkeit von Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine merkte er an, dass die Tür für diesen Prozess offen bleiben sollte. Gleichzeitig sei es laut Shallenberg zu früh, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, aber die Entscheidung darüber solle in Moskau und Kiew fallen.


Auch der französische Präsident Emmanuel Macron wies heute früh auf die Notwendigkeit hin, den Dialog mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin fortzusetzen. Laut Macron ist es notwendig, die diplomatischen Bemühungen zu verstärken, damit die Parteien verhandeln können. Gleichzeitig betonte er, dass dieser Prozess zu den Bedingungen von Kiew beginnen sollte.


Zuvor hatte der britische Premierminister Rishi Sunak in einem Artikel für The Telegraph Russland als „Schurkenland“ bezeichnet und dazu aufgerufen, den Einfluss des Landes auf die Weltwirtschaft zu verringern, und dafür fünf Maßnahmen vorgeschlagen. Ebenfalls am 12. November schrieb die Zeitung über die Pläne der EU und Großbritanniens, Russland beim G20-Gipfel zu isolieren. Laut der Veröffentlichung rufen westliche Länder während der Rede auf dem Gipfel von Vertretern der russischen Delegation zum „Streik“ auf. Die Zeitung fügt jedoch hinzu, es wird erwartet, dass ein solcher Vorschlag von China nicht unterstützt wird.

Tags: Politik

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