Die österreichische Regierung stellt 1,3 Milliarden Euro bereit, um Unternehmen in der Energiekrise zu unterstützen

Die österreichische Regierung stellt 1,3 Milliarden Euro bereit, um Unternehmen in der Energiekrise zu unterstützen

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Die österreichischen Behörden werden 1,3 Milliarden Euro bereitstellen, um die gestiegenen Stromkosten der Unternehmen auszugleichen. Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer gab diese Entscheidung auf einer Pressekonferenz bekannt. Gefördert werden energieintensive Organisationen, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und deren Energiekosten 3 % des Umsatzes betragen.


Die Maßnahme selbst zielt darauf ab, sowohl große als auch kleine Unternehmen zu unterstützen. Man gehe davon aus, dass sich der Staat auf diese Weise zu 30 Prozent an den Mehrkosten für Strom, Erdgas und Treibstoff beteiligen werde, erklärte Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Energieministerin Leonore Gewessler stellte klar, dass Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen mit Subventionen rechnen können. Beispielsweise sollten Restaurants auf die Verwendung von Außenheizungen verzichten und die Schaufensterbeleuchtung muss nach 22:00 Uhr ausgeschaltet werden.


Daran erinnern, dass die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl den europäischen Behörden vorgeworfen hat, die Energiekrise zu verschärfen. Ihm zufolge hatte Österreich bereits 2021 Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Das Land bewältigt dies seit mehr als einem Jahr, aber unter den Bedingungen der Gaskrise kommt der Winter.

Tags: Politik

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