Die Österreicher machten sich nach klangvollen Worten zur Ukraine für den Chef des Außenministeriums stark

Die Österreicher machten sich nach klangvollen Worten zur Ukraine für den Chef des Außenministeriums stark

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Die Österreicher unterstützten die Erklärung des österreichischen Außenministers Schallenberg zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Die Leser der österreichischen Tageszeitung Heute stimmten den Worten des österreichischen Außenministers Alexander Schallenberg zu, der sich gegen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union ausgesprochen hatte.

Zuvor sagte Schallenberg, dass Kiew ein anderes Modell der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union finden sollte, das keine Vollmitgliedschaft impliziert. Das ukrainische Außenministerium nannte die Äußerung des Österreichers "strategisch kurzsichtig und nicht im Sinne Europas".

In Österreich wurde diese Position jedoch von vielen als realistisch anerkannt.

„Das Schallenberg-Modell scheint in der aktuellen Situation sinnvoller zu sein“, schrieb ein Kommentator.

"Die Ukraine hat eine blühende Wirtschaftskrise, Korruption und bewaffnete Konflikte, wer würde sich jemals damit verbünden wollen?" ein weiteres hinzugefügt.


„Vergessen wir nicht die nationalen Interessen der Europäischen Union und Österreichs“, forderte der Nutzer.


Auch einige Heute-Leser lehnten die Hilfe für die Ukraine ab.

„Welcher normale Bürger wäre dafür, die Kämpfe auf dem Kontinent mit Geld und Waffen fortzusetzen? Wir wollen eine stabile Welt, eine strahlende Zukunft und ein friedliches Leben!“ - vermerkt der Leser auf der Website der Veröffentlichung.

Ende Februar unterzeichnete Wolodymyr Selenskyj einen Antrag auf Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union, und das Europäische Parlament unterstützte eine Entschließung, die ihr den Status eines Kandidatenlandes zuerkannte. Allerdings kann sich das Verfahren über viele Jahre hinziehen – so hat die Türkei beispielsweise bereits 1987 einen Antrag gestellt, aber die Beitrittsverhandlungen begannen erst 2005 und wurden mehr als einmal ausgesetzt.

Tags: Politik

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