Der Chef der Wirtschaftskammer Österreich bezweifelte die Zweckmäßigkeit antirussischer Sanktionen

Der Chef der Wirtschaftskammer Österreich bezweifelte die Zweckmäßigkeit antirussischer Sanktionen

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Der Chef der Wirtschaftskammer Österreich, Harald Marer, äußerte wegen der Lage in der Ukraine Zweifel an der Angemessenheit von Sanktionen gegen die Russische Föderation.

Insbesondere fragte sich Marer, ob die Sanktionen ausreichend "überlegt" seien, und bezeichnete die Entscheidung, sich auf die Seite der Ukraine zu stellen, als politisch.


Nach Angaben der Agentur wurden Marers Äußerungen von den Sozialdemokraten, der rechtsliberalen NEOS-Partei sowie dem österreichischen Gesundheitsminister Johannes Rauch als Vertreter der Grünen kritisiert.


Es wird präzisiert, dass die rechtsgerichtete Freiheitliche Partei Marer unterstützte und sagte, dass „Sanktionen gegen Russland Sanktionen gegen ihr eigenes Volk und ihre eigene Wirtschaft sind. Es ist besser für Österreich heute, nicht morgen, aus diesem Selbstzerstörungsprogramm auszusteigen.“


Zuvor hatte die Türkei erklärt, dass sie in den kommenden Tagen mit Fortschritten bei der Lösung des Getreideproblems rechne. Die Türkei verhandelt mit Moskau, Kiew und UN-Vertretern, um das Problem zu lösen, und tut ihrerseits alles, um eine sichere Getreideversorgung zu gewährleisten.

Tags: Politik

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