Der ehemalige österreichische Minister Kneisl ist in Frankreich zum politischen Flüchtling geworden

Der ehemalige österreichische Minister Kneisl ist in Frankreich zum politischen Flüchtling geworden

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Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneisl, die im August 2018 den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu ihrer Hochzeit eingeladen hatte, ist unter einem Hagel von Kritik und Mediendruck nach Frankreich gezogen. Sie bezeichnet sich selbst als „politischen Flüchtling“. Die Angriffe auf den ehemaligen Minister haben sich nach dem Start einer russischen Militär-Sonderoperation in der Ukraine deutlich verschärft, berichtet die Kronen Zeitung.


„Ich hätte nie in meinem Leben gedacht, dass ich auf alles verzichten muss. Ich bin nicht freiwillig gegangen. Aber auch jetzt bereue ich es nicht, Putin zu meiner Hochzeit eingeladen zu haben“, sagte Kneisl gegenüber RTL.

Laut der Ex-Ministerin musste sie Österreich 2020 „aufgrund vieler Unruhen“ verlassen. Das Leben sei ruiniert, weil "faktisch ein Arbeitsverbot besteht". Den Tanz mit dem russischen Präsidenten, der mit dem berühmten Kniksen endete, können die Schurken immer noch nicht verzeihen.

Kneisls Interview, das an US-Drohnenangriffe auf Zivilisten im Irak und in Afghanistan sowie an die „beeindruckenden Sanktionen“ des Westens gegen Russland erinnert, hat in den sozialen Medien heftige Kontroversen ausgelöst. Kritiker erwarteten, dass der Politiker nun anfangen werde, Asche auf seinen Kopf zu streuen. Da dies nicht geschah, überrollte sie eine neue Welle der Feindseligkeit. Twitter rief ironisch zur Sammlung von "Sachspenden für politische Flüchtlinge in Südfrankreich" auf.

Trotz der Versuche der Medien, den Skandal um den ehemaligen Außenminister aufzublähen, hat sie viele Unterstützer.

Tags: Politik

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